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Marokko Teil 1: Ein Roadtrip durch die Extreme

Orte wie aus einer Traumwelt, überwältigende Wüste, phantastische Kultur, tolle Menschen und alles, was ihr für das Traumland Marokko wissen müsst. Mit dem Auto sind wir von Marrakesch, durch das Atlas-Gebirge, in das legendäre Aït-Ben-Haddou gefahren, in dem Filme und Serien wie „Game Of Thrones“, „Gladiator“ oder „Lawrence of Arabia“ gedreht wurden. Weiter geht’s unter anderem über das Palmen-bewachsene Draa-Tal in die tiefe Wüste, an den Rande der legendären Sahara. Die Natur, Schönheit, Erfahrungen (und Musik!), die uns dort erwarten, sprengen unsere Vorstellungskraft. Kommt mit auf eine aufregende Reise voller Highlights und Abenteuer durch ein Land, für das wir euch alle notwendigen Tipps geben plus: Wir sprechen mit der DER Marokko-Expertin schlechthin. Moderatorin, Buch-Autorin und Literatur-Podcasterin Mona Ameziane berichtet unter anderem, wie es ist, als Frau in Marokko zu reisen.

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Marrakesch: Ein Fest für die Sinne

Jochens Roadtrip beginnt in Marrakesch. Die Stadt ist ein Sinneserlebnis: Farben, Geräusche, Gerüche. Auf dem Djemaa el Fna, dem zentralen Platz der Stadt, jonglieren Schlangenbeschwörer mit ihren Tieren, Garküchen hüllen die Luft in dichte Rauchschwaden, und die Rufe der Händler hallen zwischen den engen Gassen der Medina wider. Marrakesch ist ein Kaleidoskop aus Eindrücken, ein Ort, der sofort fesselt.

Doch Marrakesch ist auch das Tor zur Weite. Nach einem intensiven Aufenthalt zieht es uns hinaus – dorthin, wo sich die Landschaft öffnet und der Horizont endlos wird.

Durch den Hohen Atlas – Serpentinen, Stille und ein unglaublicher Blick

Die ersten Kilometer auf der Straße in Richtung Süden sind ein Abenteuer für sich. Der Hohe Atlas, das beeindruckendste Gebirge Nordafrikas, türmt sich vor uns auf. Die Straßen winden sich in Serpentinen durch die Berge, die Luft wird kühler, die Vegetation karger. Es ist ein Kontrastprogramm zur dichten Hitze Marrakeschs – und es ist atemberaubend schön.

Auf einer Höhe von 2.260 Metern überqueren wir den Tizi n’Tichka-Pass. Von hier aus reicht der Blick über das weite Land – ein Vorgeschmack auf das, was uns erwartet.

Ait Benhaddou: Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Und dann taucht es plötzlich auf: Ait Benhaddou. Eine Stadt wie aus einem Film – tatsächlich war sie Drehort für Klassiker wie „Gladiator“ und „Game of Thrones“. Diese befestigte Lehmsiedlung, die sich am Berghang festklammert, leuchtet in der Nachmittagssonne in warmen Erdtönen. Die schmalen Gassen und traditionellen Lehmbauten erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten.

Ait Benhaddou ist einer dieser Orte, an denen man sich fühlt, als sei die Zeit stehen geblieben. Hier lohnt es sich, länger zu verweilen, den Sonnenaufgang über der Stadt zu erleben und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Das Draatal – Wo Wüste und Leben aufeinandertreffen

Weiter südlich schlängelt sich der längste Fluss Marokkos, der Draa, durch das gleichnamige Tal. Eine Szenerie, die nicht von dieser Welt scheint: karge Felsen und sandfarbene Bergketten, durchzogen von Oasen und Palmenhainen. Das Draatal ist ein grüner Streifen mitten in der Wüste, ein lebenspendender Fluss in einer sonst so trockenen Umgebung.

Sahara: Die grenzenlose Weite

Noch ein Stück weiter – und dann ist sie da: die Sahara. 9 Millionen Quadratkilometer, eine der größten Trockenwüsten der Erde. Die Sanddünen von Erg Chegaga tauchen in der Ferne auf, bis sich die Straße endgültig auflöst und nur noch Spuren im Sand übrig bleiben.

Wir steigen in einen Jeep um, denn hier gibt es keine Wege mehr. Unser Fahrer, ein Berber mit leuchtend blauem Gewand, manövriert uns durch die Dünen. Die Wüste ist anders als alles, was man sich vorstellt: Die Hitze am Tag ist gnadenlos, die Kälte in der Nacht fast schockierend. Die Stille ist absolut – und genau das macht sie so magisch.

Und dann, am Abend, wenn die Sonne hinter den Dünen versinkt, ist da nur noch dieser Moment. Der Himmel erstrahlt in tiefem Orange, der Sand glüht ein letztes Mal auf, bevor die Nacht hereinbricht. Und dann wird es dunkel. Ein klarer Sternenhimmel breitet sich aus, so unendlich, dass man sich selbst plötzlich ganz klein fühlt.

Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von erlebe: Reisen – einfach näher dran.

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